TestBaby

Die letzten zwei Jahre habe ich den Baby-Countdown runtergezählt, bis es richtig Boom gemacht hat! Plötzlich sprießen die Bäuche in meinem gesamten Umfeld. Statt Party bis das Licht angeht, geht’s um die Wärmelampe, die über dem Wickeltisch steht. Ich freue mich sehr für meine Freundinnen, denn diese Mutation lässt sie eben nicht nur fett werden, sondern auch wirklich strahlen und schweben – und so wird es für mich mit 28 Jahren vielleicht auch mal Zeit über Familienzuwachs nachzudenken:

Okay, ich bin jetzt so weit! Ich lege mir eine Putzfrau zu. Meinen Freund musste ich überreden, es waren heimische Szenen wie beim Betteln um Baby oder zumindest Hundebaby. Es gibt tatsächlich auch einige Parallelen: Beide schrubben über den Boden; es ist Luxus und kostet Geld; die Erstausstattung muss besorgt werden – nur das Beste für das neue Mitglied im Haus.

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle nun total seriös zum Thema „Was wenn man diese innere Uhr nicht ticken hört“ umleiten und vielleicht einen Psychologen zu Wort kommen lassen, aber dann fand ich bei der Recherche etwas viel Geileres: Schon mal was vom Babymop gehört?

Wäscheständer

Es gibt tatsächlich einen Strampler, der gleichzeitig ein Wischmop ist. So kann der kleine Racker seinen Teil beitragen. Die Harten kommen nicht in den Garten, sondern aufs Parkett, Yolo kommt später. Kein Witz, die Firma schreibt auf www.babymop.de: „Dank des Babymops wird ihr Fußboden in Zukunft von selber sauber! Nutzen Sie die Mobilität Ihres Kindes! Binden Sie den Nachwuchs schon früh mit in die Hausarbeit ein.“ Ist das also die Lösung des Dreisatzes meiner Kinderrechnung, in der x das Baby ist und y die Putzfrau? Es geht beides im Preis von einem. Tja, ich will trotzdem noch keinen kleinen Putzteufel, auch wenn das meinem Fußboden gut tun würde.

Das Schlusswort bekommt der Lacher, den die Gebrauchsanleitung der Erfindung auslöst:

Gebrauchsanleitung.jpg